C-130J Super Hercules bei Lande- und Startübungen

Zwei C-130J Super Hercules der U.S. Air Force trainierten wiederholte Starts, Landungen und Touch-and-Go-Manöver. Im Fokus standen die Maschinen 15-5831 und 08-8601 aus Ramstein.

Trainingsflüge mit zwei Maschinen aus Ramstein

Am Aufnahmetag trainierten zwei Lockheed Martin C-130J Super Hercules der U.S. Air Force an einem nicht näher bezeichneten Flugfeld wiederholte Lande- und Startverfahren. Die beiden Transportflugzeuge mit den Kennungen 15-5831 und 08-8601 gehörten zum 86th Airlift Wing der Ramstein Air Base. Dabei standen kurze Platzrunden, Anflüge, Landungen und unmittelbare Starts im Mittelpunkt. Die Aufnahmen zeigten beide Maschinen kurz vor dem Aufsetzen oder unmittelbar nach dem Abheben. Besonders sichtbar wurden die niedrige Anfluglage, die ausgefahrenen Fahrwerke und die typische Propellerwirkung der vier Turboprop-Triebwerke.

Trainingsablauf mit C-130J Super Hercules

Während der Übung wechselten sich mehrere C-130J im Betrieb ab. Für diese Bildserie standen jedoch die beiden Maschinen 15-5831 und 08-8601 im Fokus. Sie absolvierten wiederholt Touch-and-Go-Manöver (Aufsetzen und Durchstarten). Dabei setzte das Flugzeug kurz auf der Landebahn auf und beschleunigte anschließend wieder zum Start. Zudem gehörten Wendeverfahren auf der Landebahn zum Ablauf. Nach der Landung rollte die Maschine bis zu einem geeigneten Punkt, wendete dort und startete anschließend erneut. Dieses Verfahren trainierte den Betrieb auf begrenzten Pisten. Gleichzeitig bereitete es Besatzungen auf Einsatzplätze mit eingeschränkter Infrastruktur vor. Die übrigen Transportflugzeuge hielten sich währenddessen in festgelegten Wartezonen in der Luft auf. Dadurch blieb der Übungsbetrieb geordnet. Außerdem konnten die Crews in kurzen Abständen neue Anflüge durchführen, ohne den Ablauf am Boden unnötig zu unterbrechen.

Mehrere Lockheed Martin C-130J Super Hercules der U.S. Air Force aus Ramstein führten wiederholt Lande- und Startübungen durch. Insgesamt waren vier Maschinen beteiligt, die sich im Wechsel dem Anflug, der Landung und dem anschließenden Start widmeten. Während eine C-130J die Übung am Flugfeld absolvierte, hielten sich die anderen Flugzeuge in festgelegten Wartezonen in der Luft auf.

Die Aufnahmen zeigen die Transportflugzeuge kurz vor dem Aufsetzen oder unmittelbar nach dem Abheben. Die C-130J Super Hercules ist die modernisierte Version der bewährten C-130 Hercules und wird für taktische Lufttransporte, Materialverlegung, Fallschirmsprünge und Versorgungsflüge eingesetzt. Ihre Fähigkeit, auch auf kurzen und einfacheren Pisten zu operieren, macht solche Trainingsflüge zu einem wichtigen Bestandteil der Einsatzvorbereitung.
Vier C-130J Super Hercules der U.S. Air Force trainierten wiederholt Anflug, Landung und Start.

Die Maschinen 08-8601 und 15-5831

Die C-130J-30 mit der Seriennummer 08-8601 trug die Tail Number 8601. Sie galt als spezialisierte Transportmaschine der U.S. Air Force. Nach vorliegenden Angaben kam sie 2009 als erstes J-Modell des 86th Airlift Wing zur Ramstein Air Base. Seitdem diente sie für weltweite logistische Missionen und Truppentransporte. Die zweite dokumentierte Maschine trug die Kennung 15-5831. Auch sie war eine Lockheed Martin C-130J-30 Super Hercules. Die verlängerte Variante bot mehr Innenraum als die Standardversion. Dadurch konnte sie zusätzliche Paletten, Personal oder Verwundete aufnehmen. Die 15-5831 gehörte zur 37th Airlift Squadron des 86th Airlift Wing. Diese Einheit stellte den taktischen Lufttransport der U.S. Air Force in Europa sicher. Die Maschinen trugen die Ramstein-Kennung RS und gehören damit klar zur dort stationierten Transportflotte.

Technische Einordnung der C-130J-30

Die C-130J-30 ist die gestreckte Ausführung der C-130J Super Hercules. Ihr Rumpf ist rund 4,57 Meter länger als bei der Standardversion. Dadurch erhöht sich die Nutzbarkeit des Frachtraums deutlich. Vier Rolls-Royce AE 2100D3 Turboprop-Triebwerke treiben das Flugzeug an. Die sechsblättrigen Dowty-Verbundpropeller verbessern Leistung, Steigverhalten und Effizienz gegenüber älteren Hercules-Versionen. Das J-Modell erreicht Geschwindigkeiten von bis zu rund 675 Kilometern pro Stunde. Die Reichweite liegt bei etwa 4.000 Kilometern. Die Super Hercules eignet sich für taktische Lufttransporte, Materialverlegung, Fallschirmsprünge und Versorgungsflüge. Außerdem kann sie auf vergleichsweise kurzen und weniger ausgebauten Pisten operieren. Genau deshalb gehören Lande- und Startübungen zu den wichtigen Bestandteilen der Einsatzvorbereitung.

Mehrere Lockheed Martin C-130J Super Hercules der U.S. Air Force aus Ramstein führten wiederholt Lande- und Startübungen durch. Insgesamt waren vier Maschinen beteiligt, die sich im Wechsel dem Anflug, der Landung und dem anschließenden Start widmeten. Während eine C-130J die Übung am Flugfeld absolvierte, hielten sich die anderen Flugzeuge in festgelegten Wartezonen in der Luft auf.

Die Aufnahmen zeigen die Transportflugzeuge kurz vor dem Aufsetzen oder unmittelbar nach dem Abheben. Die C-130J Super Hercules ist die modernisierte Version der bewährten C-130 Hercules und wird für taktische Lufttransporte, Materialverlegung, Fallschirmsprünge und Versorgungsflüge eingesetzt. Ihre Fähigkeit, auch auf kurzen und einfacheren Pisten zu operieren, macht solche Trainingsflüge zu einem wichtigen Bestandteil der Einsatzvorbereitung.
Vier C-130J Super Hercules der U.S. Air Force trainierten wiederholt Anflug, Landung und Start.

Hintergrund zum 86th Airlift Wing

Der 86th Airlift Wing war auf der Ramstein Air Base in Deutschland stationiert. Die Einheit stellte Lufttransportkapazitäten für die U.S. Air Force in Europa bereit. Dazu gehörten Frachtflüge, Personaltransporte, Evakuierungsmissionen und Unterstützung für NATO-Operationen. Die 37th Airlift Squadron nutzte die C-130J Super Hercules als taktisches Transportflugzeug. Ihre Einsätze führten regelmäßig in den europäischen Raum und nach Afrika. Dabei verband die Einheit hohe Verlegefähigkeit mit der Fähigkeit, auch unter einfachen Bedingungen zu operieren. Die dokumentierten Starts und Landungen zeigten daher keine reine Routinebewegung. Vielmehr bildeten sie einen Teil der praktischen Einsatzvorbereitung. Die beiden Maschinen 15-5831 und 08-8601 standen dabei exemplarisch für die aktive Transportflotte der U.S. Air Force in Europa.

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